Versuch in Kooperation mit Horsch Maschinen GmbH und Syngenta GmbH

Versuch in Kooperation mit Horsch Maschinen GmbH und Syngenta GmbH 2018-02-20T12:31:48+00:00

Kooperation mit Horsch Maschinen GmbH und Syngenta Seeds GmbH

Seit 2013 arbeitet der Gutsbetrieb mit Syngenta Seeds GmbH im Bereich des Hybrid­gerstenanbaus zusammen.

 

    Syngenta richtete 2014 ein globales Netzwerk von über 3.500 landwirt­schaftlichen Referenz- und Benchmark-Betrieben weltweit ein. Rund 860 Referenzbetriebe verwenden maßgeschneiderte Anbauprotokolle, um die Produktivität zu steigern – über alle Nutzpflanzen und Schlüsselmärkte hinweg. Die 2.700 Benchmark-Betriebe bilden den Basiswert dafür, was Landwirte derzeit ertraglich erreichen können.

 

    2014 wurde der Gutsbetrieb als Referenzbetrieb ausgewählt. Auch in 2016 wurden wieder 5 ha Hybridgerste der Sorte „Wotan“ und 5 ha konventionelle Gerste der Sorte „Meridian“ angebaut, um eine Vergleich­barkeit herzustellen. Von der Sorte „Wotan“ wurden 93 dt/ha (Vj. 112 dt/ha) und von der Sorte „Meridian“ 89 dt/ha (Vj. 102 dt/ha) geerntet.

 

    Besonders in diesem Jahr war die Bestellung der Gerste. Erstmals an dem Versuch mit beteiligt war die Fa. Horsch Maschinen GmbH, die die Einzelkornsaat bei Gerste im Vergleich zum herkömmlichen Bestellsystem vergleichen soll.

 

    Es wurden 11 Parzellen (80 Körner bis 350 Körner/qm) angelegt, die getrennt geerntet werden. Bewiesen werden soll damit, daß mit einer geringen Aussaatmenge die vergleichbare Menge geerntet werden kann und damit die Mehrkosten für Hybridsaatgut ausgleichen zu können.

 

    Bisher läßt sich festhalten, daß sowohl beim Auflaufen als auch im Bestand bisher kein visueller und objektiver Unterschied festzustellen ist. Eine echte Auswertung kann erst nach der Ernte im Juli geschehen.